Krebsallianz hilft Krebspatienten in Paraguay

12. Februar 2009 Categories: Aktuelles Medizinische Hilfe Partner
Krebsallianz hilft Krebspatienten in Paraguay

Berlin – 12. Februar 2009.    Soeben sind die Mitarbeiter der Krebsallianz von einer Reise nach Paraguay zurückgekehrt, wo sie die ordnungsgemäße Handhabung und Verteilung von Arzneimittelspenden überwacht hatten. Diese Spenden beinhalten auch das kürzlich von der Fa. Merck Sharp & Dohme gespendete Antibrechmittel Emend.Allein im letzten Jahr hat die Krebsallianz 3 medizinische Hilfsprojekte in Paraguay durchgeführt. Dabei wurden Medikamente im Wert von über 2 Mio € an öffentliche Krankenhäuser des Landes übergeben. Diese Projekte beinhalten auch eine Spende von 1.500 Einheiten Emend in Kapselform, ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen, welches für Krebspatienten des Instituto Nationcal del Cancer bestimmt ist, die sich dort einer Tumoroperation unterziehen müssen.

Aus diesem Anlass wurde im Gesundheitsministerium in Asuncion eine Übergabezeremonie veranstaltet. Anwesend waren die paraguayische Gesundheitsministerin, Frau Dr. Esperanza Martinez, der stellvertretende Gesundheitsminister Edgar Gimenez, HerrRaul Gatica, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Fa. Merck, Sharp und Dohme im südlichen Lateinamerika and Dr. Hector Dami, der Leiter des Instituto Nacional del Cancer, dem wichtigsten onkologischen Krankenhaus in Paraguay.

Von Seiten der Krebsallianz nahmen Dr. Thomas Högn, Leiter für Strategische Allianzen, der medizinische Programmleiter, Dr. Juan Carlos Alvarenga, sowie die Leiterin der Humanitären Hilfsprogramme, Frau Christina Schuierer an der Feierlichkeit teil. Frau Schuierer sagte, die Krebsallianz freue sich darüber, bedürftigen Krebspatienten in Paraguay und anderen Ländern mit dringend benötigten Krebsmedikamenten helfen zu können. Bei dieser Gelegenheit bedankte sie sich ausdrücklich bei allen Spendern in Deutschland für ihre Unterstützung, die die Versorgung mit Krebsmedikamenten für mittellose Patienten in den Entwicklungsländern erst möglich mache.

Der deutsche Botschafter in Paraguay, Herr Dietmar Blaas hieß die Delegation der Krebsallianz  in der Deutschen Botschaft in Asuncion willkommen und lobte die Programme als wertvolle humanitäre Hilfe, die paraguayischen Kindern und Erwachsenen zu Gute komme, die an Krebserkrankungen und den damit einhergehenden Nebenwirkungen zu leiden haben. Die Mitarbeiter der Krebsallianz verbrachten außerdem viel Zeit, um mit Krankenhausangestellten, der Geschäftsführung sowie mit vielen Patienten auf den Kinderkrebsstationen und Kliniken des Landes zu sprechen. Dazu gehören insbesondere das Centro Materno Infantil Hospital, das Hospital Acosta Nũ, sowie das Instituto Nacional del Cancer.

Seit ihrer Gründung führt die Krebsallianz Hilfsprogramme in Asien, Osteuropa und Lateinamerika durch, mittels derer sie dringend benötigte Arzneimittel und andere medizinische Produkte für arme und bedürftige Patienten in Entwicklungsländern zur Verfügung stellt, die ansonsten keinen Zugang zu diesen Medikamenten hätten. Wir glauben, dass strategische Allianzen das beste Mittel sind, um die uns anvertrauten Ressourcen möglichst effektiv und effizient einzusetzen und arbeiten daher mit Unternehmen und Organisationen in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt zusammen, um so qualitativ hochwertige Produkte für wohltätige Zwecke einwerben zu können.

Die Krebsallianz gGmbH ist eine gemeinnützige deutsche Gesellschaft mit Sitz in Berlin (Handelsregister Amtsgericht Charlottenburg, HRB 98541 B). Wir unterziehen uns regelmäßig einer Überprüfung durch die Behörden und sind vom Finanzamt als gemeinnützige und mildtätige Organisation anerkannt. Unsere Programme dienen vor allem der medizinischen Versorgung von armen Krebspatienten in Entwicklungsländern, der Unterstützung der Kinderkrebsforschung, sowie der psycho-sozialen Versorgung von Krebspatienten und der Aufklärung über Krebserkrankungen in Deutschland.

Oben von links: Dr. Héctor R. Dami Canisá, Direktor des Instituto Nacional del Cáncer, Christina Schuierer, Krebsallianz, Dr. Juan Carlos Alvarenga Ibánez, Krebsallianz Medizinischer Direktor, Costanza Troche, Programm-Mitarbeiter, Paraguay unten von links: Dr. Thomas Högn, Krebsallianz, Dr. Esperanza Martinez, Ministerin für Gesundheit, Paraguay, Dr. Edgar Gimenéz, Stellvertretender Gesundheitsminister, Robert Landry.

Oben von links: Dr. Héctor R. Dami Canisá, Direktor des Instituto Nacional del Cáncer, Christina Schuierer, Krebsallianz, Dr. Juan Carlos Alvarenga Ibánez, Medizinischer Direktor der Krebsallianz, Costanza Troche, Programm-Mitarbeiter, Paraguay Unten von links: Dr. Thomas Högn, Krebsallianz, Dr. Esperanza Martinez, Ministerin für Gesundheit, Paraguay, Dr. Edgar Gimenéz, Stellvertretender Gesundheitsminister, Robert Landry.

Der Deutsche Botschafter, Dietmar Blaas im Gespräch mit Dr. Thomas Högn und Christina Schuierer von der Krebsallianz.

Der Deutsche Botschafter, Dietmar Blaas im Gespräch mit Dr. Thomas Högn und Christina Schuierer von der Krebsallianz.

Ein kleiner Krebspatient mit einer Genesungskarte eines Spenders aus Deutschland.

Ein kleiner Krebspatient mit einer Genesungskarte eines Spenders aus Deutschland.

Robert Landry und Christina Schuierer, Krebsallianz, mit der jungen Mercedes nach ihrer Genesung von einem Gehirntumor.

Robert Landry und Christina Schuierer, Krebsallianz mit der jungen Mercedes nach ihrer Genesung von einem Gehirntumor.

Dr. Juan Carlos Alvarenga, Dr. Thomas Högn und Christina Schuierer von der Krebsallianz.

Dr. Juan Carlos Alvarenga, Dr. Thomas Högn und Christina Schuierer von der Krebsallianz.

Kommentare sind geschlossen.