Gespendetes Medikament „Nexavar“ rettet Menschenleben weltweit

15. September 2011 Categories: Erfolge, Partner
Gespendetes Medikament „Nexavar“ rettet Menschenleben weltweit

Anfang des Jahres konnte die Krebsallianz das hochwirksame und von der Firma Bayer entwickelte Medikament „Nexavar“ armen Krebspatienten in Ghana, den Philippinen, Moldawien, El Salvador, Guatemala, Honduras, die Dominikanische Republik und Nikaragua zur Verfügung stellen und damit viele Leben retten.
Zwei dieser Patienten haben wir im Juni in Guatemala und Honduras besucht.

Einer der Patienten ist Santos Garridos, den wir im Instituto National de Cancerologia in Guatemala City treffen.
Er ist ein sehr schüchterner und bescheidener Mann, der den Kampf seines Lebens führen muss: vor etwa einem Jahr wurde bei ihm Darmkrebs festgestellt und jetzt hat er auch Metastasen in der Leber.
Santos war nie verheiratet und lebt bei seiner Schwester und deren Familie. Er hat sein ganzes Leben als Landarbeiter auf den Feldern geschuftet. Er ist spindeldürr und sein Gesicht und die starken Hände sind von seinem Leben in der Natur gezeichnet.
Zehn Monate hat er tapfer eine Runde Chemotherapie nach der anderen über sich ergehen lassen. Das waren harte Zeiten.
Offensichtlich hat der Krebs seinen Tribut an seinem Körper gefordert – aber finanziell hat er einfach alles aufgefressen, was da war. Am Anfang und ohne Krankenversicherung, wurde Santos in einer privaten Klinik behandelt. Das hat schnell seine ganzen Ersparnisse aufgebraucht und auch das Geld, das die Schwester erübrigen konnte. Aber selbst als er sehr geschwächt war, bestand er darauf, im Büro der Finca auf Teilzeitbasis weiter zu arbeiten. Er sagt, dies sei „das Wenigste, was ich tun kann – neben meiner Therapie“.

Santos Garido im Gespräch mit einem Arzt des Instituto National de Cancerologia in Guatemala

Santos ist jetzt als Patient im Öffentlichen Krankenhaus „Instituto National de Cancerologia“ in Guatemala Stadt. Dort ist inzwischen sein zweites Zuhause, beim Pflegepersonal und den Ärzten. Und schließlich, nach 10 Monaten intensiver Chemotherapie, entschied sein behandelnder Arzt, dass sein Körper einer weiteren Chemotherapie nicht standhalten würde. Da wussten die Ärzte schon, dass das effektivste Mittel eine Behandlung mit Nexavar sein würde.
Nexavar ist ein sehr fortschrittliches und gezielt wirkendes Medikament, welches eine hilft Tumore zu verkleinern oder zumindest das Wachstum zu verlangsamen oder zu stoppen. In Guatemala ist es schwer zu bekommen, aber Gottseidank konnte die Krebsallianz dem Krankenhaus in Guatemala das Therapeutikum kostenlos für dessen mittellose Patienten zur Verfügung stellen.
Santos nimmt das Medikament nun schon einige Monate und fühlt sich besser. Und ganz erleichtert erzählt er uns, dass die Nebenwirkungen minimal waren. Das motiviert ihn, denn so sagt er: „Mit dieser Medizin kann ich meine Krankheit angehen und weiß, dass ich gesünder sein werde und ein besseres Leben führen kann.“

Mirna Bonegas Almendarez besuchen wir im Hospital Emma Romero in der Hauptstadt von Honduras, Tegucigalpa.
Mirna ist sehr still und ihre 19-jährige Tochter hilft dabei, ihre Probleme zu schildern. Obwohl scheu und sehr ernsthaft wird Miran langsam gesprächiger. Ihr Leben ist hart, aber sie ist freundlich und sanft – und innig geliebt von ihrer Familie.
Die Familie ist arm. Mirna’s Mann Juan arbeitet auf einem Landgut bei ihnen zuhause, außerhalb des Ortes Olancho. Sie haben fünf Kinder zwischen elf und neunzehn Jahren und die älteste Tochter Sadie ist heute mit der Mutter mit gekommen.
Mit ihrer Hilfe erzählt Mirna ihre Geschichte. Vor zwei Jahren fing sie an Schmerzen in ihrer rechten Seiten zu spüren. Nachdem sie es so lange wie möglich versucht hatte zu ignorieren, musste sie schließlich doch zum Arzt. Die Schmerzen wurden Gallenkrankheit diagnostiziert.
Ein Jahr und acht Monate nachdem die Schmerzen das erste Mal aufgetreten waren bekam sie einen Termin für eine Operation. Dieser Eingriff war schon lange vorher empfohlen worden – aber Mirna und ihr Mann konnten sich die Operation nicht leisten. Schließlich konnten die Ärzte sie einem Team freiwilliger Chirurgen aus Amerika vorstellen und sie wurde für eine kostenlose Operation angenommen. Und so, völlig unvorbereitet auf etwas noch Schlimmeres ging sie in den OP.

Mirna Bonegas Almendarez

Aber nichts war wie erwartet. Als die Ärzte ihre Galle entfernt hatten, entdeckten sie etwas noch viel Schlimmeres und Lebensbedrohlicheres: ein großer, bösartiger Tumor in ihrer rechten Niere. Sofort wurde die Niere ebenfalls entfernt. Mirna hatte einen Schock, als sie aufwachte und die Familie große Angst. Niemand konnte sich vorstellen wie das weiter gehen sollte und wie die weitere Behandlung bezahlt werden sollte.
Bestrahlung und Chemotherapie waren die Mittel der Wahl für eine vollständige Heilung. Der Krebs hatte keine Metastasen gebildet und sie war die perfekte Patientin für eine Weiterbehandlung mit dem gezielt und hoch wirksamen, von der Firma Bayer hergestellten Mittel Nexavar. Da es aber in Honduras nicht verfügbar und teuer war, schien diese Möglichkeit in weiter Ferne.
Mirna konnte zunächst nur Bestrahlungen im Krankenhaus in Tegucigalpa bekommen. Aber während dieser Behandlung kam die gute Nachricht: Die Krebsallianz hatte Nexavar nach Honduras gespendet und dem Krankenhaus Emma Romero zur Behandlung armer Patienten mit Leber- und Nierenkrebs zur Verfügung gestellt.
Mirna sagt: „Als ich zuerst von dem Krebs erfuhr, habe ich gebetet – weil ich dachte, dass meine Kinder noch so jung sind und mich noch brauchen. Dann kam diese Medizin und meine Gebete wurden erhört, Wenn es die Hilfe von all den fremden Menschen und Organisationen wie der Krebsallianz nicht gegeben hätte, wäre ich tot“.
Nachdem ihre Bestrahlungen zu Ende waren, begann sie die Behandlung mit Nexavar und es geht gut: Sie fühlt sich wohl und spürt keine Nebenwirkungen. Die Therapie wird 6 Monate fortgesetzt und die Ärzte sind optimistisch. Mirna zeigt ihre Erleichterung auf ihre ernste Art und freut sich darauf, für ihren Mann, ihre Kinder und Enkelkinder da sein zu können.

Medikamentenspende der Firma betapharm für bedürftige Patienten in Nicaragua

15. September 2011 Categories: Erfolge, Partner
Medikamentenspende der Firma betapharm für bedürftige Patienten in Nicaragua

Im letzten Jahr konnte die Krebsallianz eine größere Menge des hochwertigen Magentherapeutikums „Pantoprazol“, gespendet von der in Augsburg ansässigen Firma betapharm, bedürftigen Patienten in Nicaragua zur Verfügung stellen. Vor kurzem besuchten Mitarbeiter der Krebsallianz einige dieser Patienten in der Clinica Infantil San Vicente de Paul in Leon.

Eine der Patientinnen, denen das Mittel kostenlos verabreicht wurde, ist Lucrecia Uriarte Martinez. Lucrecia ist 78 Jahre alt und wurde letztes Jahr in der Klinik in Leon behandelt weil sie seit Jahren an chronischer Gastritis litt. Lucrecia hatte schon verschiedene Medikamente ausprobiert, ohne dass ihr damit geholfen werden konnte. Seit sie nun Pantoprazol bekommt, geht es ihr bedeutend besser. Lucrecia sagte uns: „Danke für diese Spende. Ohne die Hilfe der Krebsallianz für diese Klinik würden viele Patienten die hier Hilfe suchen, keine medizinische Hilfe und Arzneimittel bekommen“.

„Carmen Gonzalez (re) in der Clinica Infantil San Vicente de Paul“

Auch Carmen Gonzales, 58 Jahre alt, wurde über die letzten 8 Monate in der Clinica Infantil San Vicente behandelt. Seit 2 Jahren litt sie an chronischer Gastritis, aber die Behandlungen, die sie dort bekam zeigten keine Erfolge. Durch die Spende des Pantoprazols an die Klinik, konnte ihr nun dieses Medikament verabreicht werden. Seitdem geht es ihr körperlich besser und sie fühlt sich wieder gut. Sie sagte: „Danke für diese Hilfe, weil ich ohne sie nicht gesund geworden wäre und sich mein Leben nicht geändert hätte“.

Journalist informiert sich über die Situation armer Krebspatienten in Moldawien

4. Februar 2011 Categories: Aktuelles, Erfolge
Journalist informiert sich über die Situation armer Krebspatienten in Moldawien

Berlin, 8.Dezember 2010 – Vom 1.12.-5.12. besuchte der Journalist Jörn Klare Projekte der Krebsallianz in Moldawien. Klare veröffentlichte zuletzt ein Buch „Was bin ich wert?“ (Suhrkamp Verlag), in welchem er unterschiedlichen Ansätzen zur Bewertung eines Menschenlebens nachgeht. Spannend ist dabei u.a. auch zu erfahren, was Gesundheit denn kosten darf.
In Moldawien, einem armen Land an der Grenze zu Rumänien ist diese Frage schnell beantwortet: gerade mal 100 € habe er pro Jahr im Durchschnitt für Medikamente pro Einwohner zur Verfügung, gibt der Vize-Gesundheitsminister Georgi Tsurkanu uns Auskunft. Dieser Betrag ist natürlich bei weitem nicht ausreichend, um z.B. nur die notwendigsten Medikamente bei einer Krebserkrankung zu finanzieren. Ohne Spenden wohltätiger Organisationen wie der Krebsallianz haben die meisten Bewohner des Landes daher wenig Überlebenschancen, wenn sie die Diagnose „Krebs“ bekommen.
Neben dem Politiker interviewte Jörn Klare daher auch Patienten im onkologischen Krankenhaus in der Hauptstadt Chisinau, sowie Betroffene in ihren Heimatdörfern, denen durch die Krebsallianz geholfen werden konnte oder die keinerlei Zugang zu den wichtigen Medikamenten haben.
Auf dem Programm standen weiterhin Gespräche mit den lokalen Mitarbeitern der Krebsallianz, Leitern und Ärzten des Krankenhauses, den Mitarbeitern einer Impfkampagne, sowie kleinen und großen Patienten und deren Angehörigen.
Seine Reportage wird am 5. und 9. Februar 2011 im Radioprogramm des Bayrischen Rundfunks ausgestrahlt.

Medikamentenspende der Münchner Firma Cancernova GmbH onkologische Arzneimittel rettet Menschenleben in Afrika und Südamerika

12. Januar 2011 Categories: Aktuelles, Erfolge, Partner
Medikamentenspende der Münchner Firma Cancernova GmbH onkologische Arzneimittel rettet Menschenleben in Afrika und Südamerika

Im Sommer 2010 stellte uns die in Grünwald bei München ansässige Pharma-Firma Cancernova GmbH onkologische Arzneimittel wichtige Chemotherapeutika zur Bekämpfung von Krebserkrankungen zur Verfügung. Diese konnten wir an Partnerorganisationen und Krebskrankenhäuser in der Dominikanischen Republik, Nicaragua, Ghana und Tansania weiter leiten. Dort wurden die Medikamente zur Behandlung mittelloser, krebskranker Patienten eingesetzt, die ohne die Hilfe der Krebsallianz keinen Zugang zu den für ihre Therapie notwendigen Arzneimitteln haben.
Bei einem Besuch unserer dominikanischen Partnerorganisation „Fundacion Solidaria de Divino Nino Jesu“, einer gemeinnützigen Organisation unter Aufsicht des Erzbischöflichen Ordinariats von Santiago, trafen Mitarbeiter der Krebsallianz vor Kurzem auch Patienten, die durch die von Cancernova bereitgestellten kostenlosen Medikamente – Methotrexat und Carboplatin – nun auf Heilung hoffen können. Hier die Geschichte von zwei Frauen, die uns besonders berührt haben:

Rosario Maria Pena

Rosario Maria Pena
Wenn Großzügigkeit, Hilfsbereitschaft und gute Laune alles wären, was es bräuchte um gesund zu bleiben, würde Rosario nie unter Krankheiten leiden. Aber in den letzten 2 Jahren hatte sie mit Brustkrebs zu kämpfen. Vor 2,5 Jahren noch hatte ein Mammogramm einen negativen Befund ergeben. Doch bereits einige Wochen später ertastete sie einen Knoten in ihrer linken Brust. Weil Rosaria aber verwitwet ist und ein enges Verhältnis zu ihrer Familie hat, konzentrierte sie sich in ihrer selbstlosen Art auf ihre alte Mutter, die zu dieser Zeit sehr krank war. Sie tat dies, obwohl der Knoten sie sehr beunruhigte.
Als ihre Mutter starb, bestand Rosarios Sohn darauf, dass sie zum Arzt gehen sollte. Eine Ultraschalluntersuchung und eine nachfolgende Biopsie bestätigten den Verdacht auf Brustkrebs.
Mit 63 Jahren eine solche Diagnose zu bekommen, überforderte sie völlig und sie wusste nicht, an wen sie sich wenden sollte. Normalerweise teilte sie mit Ihren 2 Söhnen und einer Enkelin, mit denen sie zusammen lebt, alle Einnahmen, um so einigermaßen über die Runden zu kommen. Als sie noch jünger war, arbeitete sie in einer Apotheke, und jetzt ist einer der Söhne ebenfalls in einer Apotheke angestellt. Der andere Sohn ist Mechaniker, aber verlor seine Anstellung und hat in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten in der Dominikanischen Republik momentan Probleme, dauerhaft Arbeit zu finden.
Wie durch eine gute Laune des Schicksals wurde sie an das Onkologische Institut Cibao in Santiago verwiesen und an das dortige Programm für mittellose Krebspatienten. Das engagierte Team stellt kostenlos seine medizinischen Leistungen zur Verfügung, aber die Versorgung mit Chemotherapeutika ist trotzdem eine permanente Herausforderung. Deshalb ist die Krebsallianz zu einem wichtigen Partner des Krankenhauses geworden, weil nur so lebenswichtige Krebsmedikamente zur Verfügung gestellt werden können, die es Patientinnen wie Rosario ermöglichen, den Krebs zu bekämpfen und zu ihren Familien zurück zu kehren.
Und Rosario kämpft! In ihrer freundlichen Art beschreibt sie die vielen Chemotherapie-Zyklen und 30 Strahlentherapien, die sie bisher durchlaufen musste. Sie fühle sich privilegiert, sagt sie, diese Möglichkeiten zu haben und erklärt, wie dankbar sie sei, dass das Krankenhaus die Medikamentenspenden bekommt. Denn einige Male musste sie selbst das Geld aufbringen, um Medikamente zu kaufen und ihre Söhne mussten dafür ihr Erspartes opfern und sich von Freunden Geld leihen.
Aber vor einigen Monaten kam die größte Hilfe: Die Krebsallianz lieferte das von Cancernova gespendete Chemotherapeutikum Carboplatin und Rosarios Reaktion auf das Mittel ist vielversprechend: Der Tumor ist zurück gegangen und wenn er sich weiter verkleinert, werden die Ärzte das übrige Tumorgewebe operativ entfernen können.
Ihre Energie und ihre Begeisterung sind ansteckend. Sie konzentriert sich auf Andere and hat Vertrauen in ihre Ärzte, die Medizin und ihre Religion. Sie hat keine Zeit für Selbstmitleid und als wir gehen müssen sagt sie nur: „Danke, dass Sie den Menschen in Not helfen. Ohne diese Spenden würde ich keine Behandlung bekommen. Meine Söhne lieben mich und helfen mir, aber was können sie schon ausrichten – sie haben nur ein sehr kleines Einkommen.“

Grey Maria Diaz im Gespräch mit Christina Schuierer von der Krebsallianz

Grey Maria Diaz
Als wir Grey treffen, hat sie ihre Hände zusammen gepresst, die Finger zeigen nach oben. Es sieht aus als ob sie betet, aber sie will der Krebsallianz für die Chemotherapeutika danken, die ihr sehr geholfen haben. Sie spricht leidenschaftlich und aufrichtig: „Ich weiß nicht, wie ich sonst noch leben würde. Die Krankheit war in Gottes Hand, weil ich mir diese Medikamente nie hätte leisten können“
Drei Mitglieder ihrer Familie sind an Krebs gestorben und nun hat sie selbst die Diagnose “Brustkrebs” bekommen. Vor einem Jahr fühlte sie einen Knoten in ihrer linken Brust. Es begann sie beim Schlafen zu stören und schien schnell zu wachsen. Mit ihrer Familiengeschichte im Kopf war sie alarmiert und ging zur Untersuchung ins Öffentliche Krankenhaus. Dort wurde sie gleich ans onkologische Institut nach Santiago überwiesen.
Sofort wurde sie operiert, um den Tumor zu entfernen. Dank eines Programms für Krebspatienten mit geringem Einkommen war die Operation kostenlos. Nach der OP wurden ihr sechs Zyklen Chemotherapie verordnet. In enger Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus versorgt die Krebsallianz diese Patienten mit gespendeten Chemotherapien und weiteren benötigten Medikamenten.
Das letzte Jahr war schrecklich, aber Grey hat Kraft und ist lebensfroh. Es gab viele Schwierigkeiten, die zusammen mit der Diagnose gemeistert werden mussten, aber sie ist entschlossen und blickt positiv in die Zukunft. Seit 10 Jahren ist sie geschieden und ihre drei erwachsenen Kinder sind ihre besten Freunde. Ray Javid, der Jüngste, lebt noch bei ihr und unterstützt sie. Er verdient 4000 Pesos im Monat, keine 80 Euro. Die verschiedenen Arbeiten, die Grey in der Vergangenheit hatte, um zum Einkommen beizutragen, kann sie nun nicht mehr verrichten. Die Nebenwirkungen der Medikamente schwächen sie zu sehr, als dass sie diese Arbeit noch tun könnte. Ihre Tochter Olivio hatte Angstattacken wegen ihrer Diagnose, aber Grey hat sie versucht zu beruhigen „Mach es dir nicht so schwer. Auf gewisse Wiese hat mich diese Erfahrung auch stärker gemacht!“
Auch finanziell war es schwer. Das Verbrauchsmaterial für die Verabreichung der Chemotherapie muss manchmal selbst gekauft werden, wenn keine Spendenware zur Verfügung steht. Die Kosten betragen etwa 35 €. Trotzdem sagt sie: “Ich bin so dankbar für die gespendeten Medikamente, weil sie es sind, die mir geholfen haben am Leben zu bleiben.“
Nach einer weiteren Runde Chemotherapie werden die Ärzte sie erneut untersuchen. In der Zwischenzeit schaut sie nach vorne. Sie denkt jetzt nicht mehr über ihre eigene Gesundheit nach, sondern schaut auf die Last anderer und sagt: „Dank an Eure Organisation und die Unternehmen, die mit Euch zusammen arbeiten, um diese Spenden möglich zu machen. Gott segne Euch, damit Ihr auch weiterhin den vielen bedürftigen Menschen helfen könnt. Hoffentlich könnt Ihr jetzt anderen helfen –mir geht es besser.“

Krebsallianz hilft Erdbebenopfern aus Haiti

26. Februar 2010 Categories: Erfolge, Medizinische Hilfe
Krebsallianz hilft Erdbebenopfern aus Haiti

Santo Domingo, 5. Februar 2010 – Die Krebsallianz konnte dem Leiter der Fundacion Solidaria Divino Nino Jesus (FSDNJ), Padre Eduardo Nunez, Medikamente zur Wundbehandlung und Erstversorgung von Erdbebenopfern aus Haiti im Wert von über 13.000 € übergeben. Die in Santiago, in der Dominkanischen Republik ansässige FSDNJ ist seit 2009 Partner der Krebsallianz und kümmert sich um arme und unterversorgte Patienten im Westen und Norden des Landes.

Programmkoordinatorin Jennice Guzman, Krebsallianz Geschäftsführer Robert Landry und Erzbischof de la Rosa

Programmkoordinatorin Jennice Guzman, Geschäftsführer Robert Landry und Erzbischof de la Rosa

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Ion aus Moldawien

26. Februar 2010 Categories: Erfolge
Ion aus Moldawien

Institutia Medico-Sanitara Publica Oncologic, Chisinau, Rupublik Moldawien:

Es ist inzwischen zu seinem Leben geworden, denn er kennt kein anderes mehr: Krankenhäuser, Ärzte, Schmerzen; aber vor allem das Gefühl, etwas zu verpassen. Alles zu verpassen, was Jungen am liebsten tun: Rumtoben, Sport, auf Abenteuersuche gehen, sich ausprobieren – eben alles. Alles außer ruhig zu sitzen und sich vorsichtig zu bewegen. Hämophilie ist ein ständiger Begleiter. Continue Reading

Sizetsiana aus Moldawien

25. Februar 2010 Categories: Erfolge
Sizetsiana aus Moldawien

Institutia Medico-Sanitaria Publica Oncologic, Chisinau, Moldova.

Sie kommt gerade aus dem OP und hat noch Schwierigkeiten mit der Orientierung. Ihre Mutter Tatiana spricht leise, um ihre Tochter nicht unnötig zu stören.

Bei einer Reise ans Meer war vor kurzem ein großer unschöner Leberfleck aufgefallen, den bis dahin niemand beachtet hatte. Ihre Eltern waren alarmiert und brachten sie sofort nach ihrer Rückkehr zum Arzt. Dieser empfahl, den Fleck so bald wie möglich entfernen zu lassen. Leider war aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel die Operation erst nach 5 Monaten möglich. Continue Reading

Petru aus Moldawien

15. Januar 2010 Categories: Erfolge
Petru aus Moldawien

Institutia Medico-Sanitaria Publica Oncologic, Chisinau, Republik Moldawien:

Trotz der Tatsache, dass Petru knochendürr ist und sein Knie auf die Größe eines Kohlkopfes angeschwollen, lächelt er.  Es ist ein leicht spitzbübisches Grinsen gemischt mit einer Spur Galgenhumor. Sein Sinn für Humor ist sein Kapital, nachdem sein Leben nicht immer angenehm verläuft.  Betroffen von Hämophilie, die Bluterkrankheit wurde bei ihm im Alter von einem Jahr diagnostiziert, ist seine Gesundheit in ständiger Gefahr. Das Leben von einer gefährlichen Blutung zur nächsten hat seinen Preis gefordert bezüglich seiner körperlichen Widerstandskraft und hat seinen Lebensstil dauerhaft verändert. Continue Reading

Gigson aus Paraguay

18. September 2009 Categories: Erfolge, Medizinische Hilfe
Gigson aus Paraguay

Gigson G.

Hospital Centro Materno Infantil, Asuncion, Paraguay

Gigson’s Lächeln ist ansteckend. Es gibt seinem Gesicht etwas Spitzbübisches. Er ist 7, aber das Selbstbewusstsein, das er ausstrahlt, lässt ihn älter aussehen. Seine Mutter Graciela sieht aus als ob sie Sinn für Humor hätte – was vermutlich gut ist, wenn man einen Sohn wie Gigson hat. Aber sie sieht auch müde aus. Die Beiden sind lange mit dem Bus unterwegs gewesen, um von zuhause in das Krankenhaus in Asuncion zu kommen. Continue Reading

Mercedes aus Carapegua

18. September 2009 Categories: Erfolge, Medizinische Hilfe
Mercedes aus Carapegua

Mercedes H.

Krankenhaus Acosta Nu, Asuncion, Paraguay

Mercedes ist 18 und genießt das in vollen Zügen. Ihre großen, schönen Augen sprühen vor Lebensfreude als sie uns erzählt, wie gut es ihr geht. Durch ihr fröhliches Auftreten käme man nie darauf, welche Probleme sie schon zu meistern hatte. Und diese Probleme waren riesig. Continue Reading